Löhne in Südtirol – Tschenett: „So ist Armut vorprogrammiert“
Um 8,5 Prozent ist das reale Jahresbruttoeinkommen der Beschäftigten in der Privatwirtschaft in Südtirol in den letzten zehn Jahren gesunken: Das geht aus dem gestern veröffentlichten ASTAT-Bericht hervor. Zwar dürfte sich die Lage mit den seit 2023 unterzeichneten Kollektiv- und Zusatzverträge auf gesamtstaatlicher und Landesebene etwas gebessert haben. „Aber wir haben jetzt schon Niedrigrenten. Bei niedrigen Löhnen werden sie noch niedriger ausfallen – dann ist die Armut vorprogrammiert“, warnt ASGB-Chef Tony Tschenett.

